„Das ist ein Krieg, den man dort persönlich führen möchte“. Diese, durch Bürgermeister Heß jüngst öffentlich geäußerte Kritik an der politischen Arbeit der Freien Wähler Frankenberg, ist allein schon bezogen auf die aktuelle Situation in der Ukraine und dem Nahen Osten eine unerträgliche und infame Rhetorik.
Welche Situation in der Frankenberger Stadtpolitik ist vergleichbar mit Vernichtung, Elend und Vertreibung? Herr Heß hat offensichtlich keine klare Vorstellung von Krieg!
Anstelle sachliche und inhaltliche Debatten zu führen, nutzt Bürgermeister Heß jede sich ihm bietende Möglichkeit, um die FWF medial zu diffamieren. Dabei unterstellte Bürgermeister Heß den FWF in der Vergangenheit bereitsungebildet und unehrlich zu sein und bewertete deren Arbeit als Nährboden für Extremisten. Frei von Fakten und Inhalten, polemisiert Bürgermeister Heß jegliche durch-die FWF angestoßene Debatte. Seine neueste Feststellung, dass es manche Diskussionen ohne die FWF nicht geben würde, bewerten die FWF gleichermaßen. Diskussionen sind jedoch fundamentaler Bestandteil unserer Demokratie und keine Kriegsführung. Richtig ist aus Sicht der FWF ebenfalls Heß‘ Feststellung, die Stadt und die Stadtteile können nur gemeinsam entwickelt werden. Dies wurde jedoch in den letzten Jahren versäumt. Die durch die Ortsbeiräte jährlich aufzustellenden Investitionsvorschläge blieben in denstädtischen Haushaltengrößtenteils unberücksichtigt. Gleichzeitig zog sich Heß in seiner Funktion als Bürgermeister aus den Ortsbeiratssitzungen bereits in 2021 zurück. Er nahm letztmalig am 01.07.2021 an einer Ortsbeiratssitzung teil und ließ sich seitdem ausnahmslos vertreten. Diese Entwicklungen werden durch die Ortsbeiräte und die Bürgerschaften gleichermaßen kritisch bewertet, was aus Sicht der FWF nachvollziehbar ist. Hierbei aber von einer Spaltung zwischen Kernstadt und Stadtteilen zu reden, wie es Bürgermeister nun Heß tut, geht den FWF eindeutig zu weit. Bürgerteilhabe erfolgt im Dialog, der mitunter auch kritisch verlaufen kann. Dieser Dialog ist mit Bürgermeister Heß jedoch nicht möglich. Er akzeptiert weder sachlich-konstruktive Kritik noch Vorstellungen, die von seinen eigenen abweichen. Darauf reagiert Bürgermeister Heß bekanntlich mit persönlichen Beleidigungen und Diffamierungen sowie mit zusammenhangslosen Darstellungen unterschiedlichster Sachverhalte. Gleichzeitig rückt er seine eigenen Schwerpunkte regelmäßig in den Fokus der Öffentlichkeit und erwähnt dabei wiederkehrend seine persönlichen Verdienste um die Stadt Frankenberg.
Bürgermeister Heß sollte seine Stellung vordergründig dazu nutzen, den städtischen Gremien, den Vertretern der Vereine und der interessierten Bürgerschaft Frankenbergs einen offenen Dialog auf Augenhöhe anzubieten. Was hindert ihn daran, der Bürgerschaft die Teilhabe an der Entwicklung der Stadt und der Stadtteile bereits bei der Ideenentwicklung zu ermöglichen? In der heutigen Zeit ist Transparenz die Basis für Vertrauen und gegenseitigen Respekt. Transparenz und Dialogfähigkeit verhindern eine Spaltung der Gesellschaft! Für diese Transparenz und den Dialog setzten sich die FWF zum Wohle der Stadt und der Stadteile weiter ein, auch wenn Bürgermeister Heß dieses Engagement als Krieg empfindet!